Von Wacken nach Roskilde, zum Sziget und aufs Hurricane
Dieses Jahr fuhren die Studenten unter anderem zum größten Heavy-Metal-Festivals Deutschlands – Wacken Open Air, kurz W:O:A. Rund 100.000 Fans versetzen jährlich das 1800 Seelendorf Wacken in Schleswig-Holstein in ein Ausnahmezustand. Angefangen hat damals alles mit einem Dorffest am Ortsrand von Wacken. Knapp 800 Besucher waren es noch vor 21 Jahren. Doch im Laufe der Jahre stieg die Besucherzahl kontinuierlich. Und nun leben einmal im Jahr tausende Metalfans 3 Tage zwischen Kühen, Feldern und den Dorfbewohnern. Sie essen und bedienen sich in den nahe gelegenen Läden, wie zum Beispiel Edeka und dem „Landgasthof - Zur Post“ beim Gastwirt Hans-Jörn Arp. Doch um da was zu Essen zu bekommen müssen die Metaller Schlange stehen.
Die Ladenbesitzer freuen sich jedenfalls über den zahlreichen Besuch, denn sie verdienen dadurch an das 4-fache von dem was sie sonst so eigentlich einnehmen. Bei der Preisverleihung erhielt W:O:A am 11. März 2008 sogar den Live Entertainment Award (LEA) für das beste Rock Festival des Jahres 2007. Das liegt sicher auch an der außergewöhnlichen Stimmung und dem Engagement der Dorfbewohner.
Aber man darf auch die anderen tollen Musikfestivals, wie Roskilde in Dänemark, Hurricane in Eichenring bei Scheeßel, sowie auch das Sziget in Ungarn nicht vergessen. Denn auch die haben viel zu bieten. Roskilde zum Beispiel begeistert die Fans schon seit 1971 mit jährlich 3.000 Künstlern und 170 Bands. Hurricane dagegen ist erst seit 1997 auf der Motorrad-Sandrennbahn als jährlich stattfindendes Musikfestival bekannt. Mit Bands wie Apocalyptica, Incubus, The Chemical Brothers und vielen anderen tollen Acts, locken sie jährlich die Menschenmassen an. Erwähnenswert ist auch das Festival Sziget, welches auf der Donauinsel in Budapest jedes Jahr die 400.000 Fans mit sage und schreibe 60 Bühnen, 1.000 Einzelveranstaltungen und zahlreichen Interpreten fasziniert.